Tanja Krone ist Regisseurin, Musikerin und Performerin. In ihren Arbeiten erklärt sie die Kunst zum Möglichkeitsraum, sucht nach Formen ihrer Vergemeinschaftung und reizt die vermeintliche Poesie des Dokumentarischen als textliche Basis ihrer künstlerischen Auseinandersetzungen aus. Sie ist Erfinderin und Mitbegründerin weltgrößter Frauenrockbands, jugendlicher Heilsarmeen und Städte der Frauen* und liebt es, mit ECHTEN zu reden, z. B. übers Einmischen. In 2023 hat sie in Mannheim für das Amt der Oberbürgermeisterin kandidiert und sich damit Expertise auf artfremdem Terrain erarbeitet, die sie nun in verschiedenen Formaten gern mit allen teilt. Wichtige (relevante) Projekte gibt es viele, Preise bisher leider keine.
Špela Mastnak ist eine slowenische freiberufliche Perkussionistin mit Wohnsitz in Frankfurt am Main, die vor allem im Bereich verschiedener musikalischer, theatralischer und interdisziplinärer Projekte tätig ist. Sie ist Mitglied des Ensemble NAMES und arbeitet eng und regelmäßig mit dem Ensemble Modern, dem No Borders Orchestra, dem HR Symphonieorchester zusammen. Sie hat eng mit Theaterregisseuren wie Ulrich Rasche, Claudia Bauer, Heiner Göbbels, Dragan Živadinov, Jan-Philipp Stange und Künstlern wie Richard Tognetti, Helga Davis, Meg Stuart zusammengearbeitet. Špela ist bei verschiedenen Musik- und Theaterfestivals in Europa, Asien und Südamerika aufgetreten.
Aufgewachsen auf der Schwäbischen Alb rundum die Jahrtausendwende verschlug es Maria Costantino natürlich 2012 in die spätere europäische Kultur-hauptstadt Chemnitz. Dort wurde erst studiert, dann irgendwas mit Kunst gemacht und seit 2019 regelmäßig in der Formation Power Plush musiziert. Seitdem sind mehrere Tonträger entstanden, zuletzt das zweite Album “Love Language”. Mit “Songs of (In-) Securities” und allen Beteiligten wurde im letzten Jahr dann das Musiktheater im Kontext der (Un-)Sicherheit erkundet.
Johanna-Yasirra Kluhs arbeitet als Dramaturgin mit verschiedenen Künstler*innenkollektiven, Regisseur*innen und Choreograf*innen. Sie war als Ko-Leiterin des Favoriten-Festivals 2014 tätig und arbeitete als Dramaturgin für unterschiedliche Freie Produktionshäuser. Sie ist Mitgründerin der Ost-West-AG und des Festivals Future Now in Wuppertal. Mit Unterstützung der Kunststiftung NRW führt sie derzeit einen dramaturgischen Forschungsdialog mit Kollegen aus Yaoundé, Douala und Brazzaville über Erzählstrategien, Festivalökonomien und neue Formen der interkontinentalen Verflechtung.
Emma Rönnebeck wurde in Magdeburg geboren, studierte von 1995-1999 Schauspiel an der Schauspielschule Charlottenburg. 2001 Comedy Schule in Köln mit Lachdiplom. 2000-2007 freiberuflich Theater und Comedyproduktionen. Von 2008 bis 2011 Ensemblemitglied am Centraltheater Leipzig. Seitdem arbeitet Sie wieder frei auf unterschiedlichen Bühnen. 2019 bis 2021 war sie Ensemblemitglied an der Volksbühne Berlin. Seit 2021 ist sie wieder freiberuflich. Sie arbeitete unter anderem mit Regisseur*innen wie Claudia Bauer, Lucia Bihler, Mirko Borscht, Marie Bues, Alexander Eisenach, Herbert Fritsch, Rainald Grebe, Sebastian Hartmann, Sascha Hawemann, Albrecht Hirche, Tanja Krone, Martin Laberenz, Mareike Mikat, Malte Schlösser und Jakob Weiss. Einige Film, Funk und Fernseharbeiten. Sonst sitzt sie gerne draußen und guckt dich an, wenn du vorbeigehst.
Amelie Neumann aka burgund t brandt entwickelt Installationen, Performances und Kompositionen an der Schnittstelle von visueller und auditiver Wahrnehmung für Theater, Film, Radio und Performances. Mit einem akademischen Hintergrund in Integrated Design und Sound Studies untersucht sie in ihrer forschungs-orientierten Praxis Umweltgeschichten, akustische Ökologien und intersubjektive Beziehungen zwischen Menschen und mehr-als-menschen. btb ist Mitglied der Künstler:innengruppe PARA, des elektroakustischen Duos Nadelør und ist Co-Direktorin des Seanaps Festivals in Leipzig. Ihre Arbeiten wurden im Kontext von Klang- und Medienkunst u.a. hier präsentiert: ZiMMT Leipzig, Akademie der Künste Berlin, Grassi Museum für Angewandte Kunst, Panke Gallery, Centro Párraga, Centro Negra und Stiftung Zollverein. Theaterarbeiten und Performances u.a. am Künstler*innenhaus Mousonturm, Theaterhaus Frankfurt, Theaterdiscounter Berlin, Europäische Kunstakademie Trier, Lichthoftheater Hamburg, Frappant Galerie und Kunstraum Ortloff.
Kathrin Krumbein, Studium Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, Gastsemester an der HbK Braunschweig, postgraduate certificate in Museum Studies an der New York University, freiberufliche Arbeit als bildende Künstlerin und Ausstatterin bei Theater und Film, u.a. für Theater Luzern, Schauspiel Basel, Schauspiel Düsseldorf, Schauspiel Hannover, Kammerspiele München, Staatsschauspiel Dresden, Staatstheater Aachen, Volksbühne Berlin, Nationaltheater und Nationaloper Athen, Schauspielhaus Wien, Theater Antalya u.a., künstlerische Ausstattungsleitung am Theaterhaus Jena und Schauspiel Hannover; bis 2017 Ausstattung/Dramaturgie/Management bei hirche/krumbein productions, Krumbein lebt in Berlin.