Über
Festivalteam
Franziska Werner, Künstlerische Leitung
Alina Buchberger, Dramaturgie (ab Januar 2026)
Joshua Wicke, Dramaturgie (bis einschließlich Januar 2026)
Armin Leoni, Leitung Produktion
Melissa Müller, Produktion
Pascal Jung, Assistenz Team + Produktion
Annegret Debitz, Produktion Post-West
Laron Janus, Christine Koschel, Steven Sander, Produktionsbetreuung
Nino Petrich, Technische Leitung
Nassrah-Alexia Denif, Leitung Kommunikation
Mara Kriegeskotte, Mitarbeit + Social Media
Elise Radeke, Marketing + Ticketing
Julia Martel, Redaktion
Penny Black, Übersetzung
Alice Ferl, Hochschulkooperationen/Outreach + Barrierefreiheit + Besucher*innenprogramme
Carina Hommel, Spielstättengestaltung
labor b designbüro, Dortmund, Weiterentwicklung Design CI & Website 2026
Santiago W. Duque / Squareclouds Design, Webdevelopment
Anna Busdiecker, Franz Thöricht, Berlin, Entwicklung Design CI & Website 2025
Und viele weitere Menschen, die während des Festivals mit uns zusammenarbeiten.
Impulse-Jury 2026
Zur Jury der Showcase-Auswahl 2026 gehörten: Ida Daniel, Yara Dulac Gisler, Akiko Okamoto, Anta Helena Recke, Sandra Umathum sowie für das Impulse-Team Franziska Werner und Joshua Wicke.
Die Jury wurde in ihrer Sichtungsarbeit von 10 Impulse-Scouts aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützt:
Lotta Beckers, Anna Donderer, Marten Flegel, Elke aus dem Moore, Alex Kirchner, Ysaline Rochat, Rika Sakalak, Barbara Schmidt-Rohr, Bernhard Siebert und Paula Thomaka.
Ida Daniel studierte Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und lebt in Hessen. Als Autorin, Performerin und Dramaturgin arbeitet sie in den Bereichen von Performance und erweiterter Choreografie. In ihren Arbeiten erforscht sie Strukturen von Kollaboration und stützt sich dabei auf feministische Praktiken und Kulturen der Non-Konformität. Ida ist eine der Initiator*innen des Festivals Implantieren'24 und Co-Denkerin, -Träumerin und -Gastgeberin des Imaginative Choreographic Center. 2009 war sie Mitbegründerin der Association for Independent Performing Arts in Bulgaria (ACT), dessen erste Leitungsperson sie war.
Yara Dulac Gisler ist eine multidisziplinäre Künstlerin und Kulturschaffende mit Lebensmittelpunkt in Zürich. Ihre Arbeit umfasst Film, Ton, Performance und Installation und beschäftigt sich mit Themen wie Intimität, Identität und Emotionen. Dulac Gisler kuratierte zusammen mit David Jegerlehner und Tapiwa Svovse das Musikprogramm 2024/2025 in der Gessnerallee Zürich und war Teil des Kuratorenteams von Les Urbaines Edition 2025. Darüber hinaus ist sie Mitglied der Zürcher Tanz- und Theaterkommission und bringt ihre kuratorische Perspektive in verschiedene Gremien ein.
Akiko Okamoto studierte Film- und Fernsehwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte den Lehrgang „Kuratieren in den szenischen Künsten“ an der Paris Lodron Universität Salzburg. Sie lebt in Düsseldorf und arbeitet für und an Projekte(n) in NRW und international. Seit 2013 kuratiert sie die Programmreihe „Nippon Performance Nights“ am FFT Düsseldorf, in deren Rahmen sie aktuelle Arbeiten aus Japan sowie von in Europa und Deutschland lebenden japanischen Künstlerinnen präsentiert. Darüber hinaus ist sie regelmäßig als Projektkoordinatorin tätig – sowohl für einzelne Projekte verschiedener Künstler*innen als auch für Institutionen und Festivals.
Anta Helena Recke arbeitet als Regisseurin, Dramaturgin, Konzept-Künstlerin und Autorin. In der Kritiker*innenumfrage von Theater heute wurde sie zur Nachwuchskünstlerin 2018 gewählt; 2019 erhielt sie den Preis des ITI sowie 2020 die Tabori Auszeichnung. Ihre Regiearbeiten „MITTELREICH“ und “Die Kränkungen der Menschheit” wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Sie ist Mitbegründerin des Deutschen Museums für Schwarze Unterhaltung und Black Musik und arbeitet als künstlerische Kollaborateurin und Produktionsdramaturgin mit Joana Tischkau und Jeremy Nedd.
Sandra Umathum ist Performancewissenschaftlerin und Dramaturgin. Sie beschäftigt sich mit den Krankheiten von Körpern, Systemen und Landschaften und ist Mitherausgeberin der Buchserie „Corporeal Matters“. Aktuell arbeitet sie an einem Projekt übers Schießen. Sandra war Mitinitiatorin von „Dirty Debüt“, einer Plattform für emerging Performance Artists in Berlin. Nach 30 Jahren und zuletzt einer Theorie-Professur am HZT Berlin verließ sie die Uni. Seit 2023 lebt sie in Wien und ist dort Mitglied im Kuratorium für Theater, Tanz und Performance.
Die Dramaturgin und Kuratorin Franziska Werner wurde 1975 in Ost-Berlin geboren und wuchs in Weimar auf. Sie studierte Theaterwissenschaften/Kulturelle Kommunikation, Kunstgeschichte und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin sowie Études Théâtrales an der Sorbonne Nouvelle Paris. Nach ihrem Studium arbeitete sie als freie Dramaturgin, Kuratorin oder Produktionsleiterin für verschiedene Künstler*innen in Berlin sowie für Festivals und Veranstaltungsorte deutschlandweit. Von 2011 bis 2023 war sie Künstlerische Leiterin der Sophiensaele Berlin, wo sie u. a. die Festivals „The Future is FEMAL*E“ (2017), „Das Ost-West-Ding“ (2019), „Coming of Age“ (2021) und „Leisure & Pleasure“ (Mai/Juni 2023) ko-kuratierte. Franziska Werners kuratorische Interessen liegen auf Fragestellungen zu Arbeitsethik und Zugänglichkeit, der Verknüpfung von Humor und Queer-Feminismus, Performativität und Alltag sowie Körperpolitiken und Herkunftsfragen. Besondere Aufmerksamkeit hat sie für sogenannte „ostdeutsche Themen“, weil diese häufig in gesamtdeutsche und internationale Diskurse sowie globale Fragestellungen und Systemfragen ausstrahlen. Franziska Werner war und ist in verschiedenen Jurys und Gremien aktiv, so z. B. im Beirat des Fachbereichs Theater/Tanz des Goethe-Instituts, im Vorstand des LAFT Berlin e. V., als Mentorin für das PAP des LAFT Berlin e. V., im Kuratorium des Fonds darstellende Künste e. V., im Rat für die Künste Berlin oder im Mentoring-Programm „Frauen in Kultur & Medien“ des Deutschen Kulturrates. Seit September 2024 ist Franziska Werner Künstlerische Leiterin des Impulse Festivals für Performance, Theater & Tanz.
Joshua Wicke ist Kurator und Dramaturg und arbeitet in den Bereichen Performance, Tanz und Theater. Zuletzt kuratierte er die Reihe „Poetics of Refusal“, die künstlerische und politische Strategien des Entzugs, der Nicht-Performance und der Negativität untersuchte, das Symposium „Risking Repetition“ zur Ästhetik des ‚Überlebens‘ sexualisierter Gewalt sowie das Abschlussfestival „Tune In Drop Out“ an der Gessnerallee Zürich. Als Dramaturg arbeitete er u. a. mit Moved by the Motion, caner teker, Carolina Mendonça und Alexander Giesche zusammen. Mehrere Jahre lang richtete er die Plattform für emerging Performance Artists „Dirty Debüt“ in Berlin mit aus. Joshua Wicke lehrte u. a. an der Zürcher Hochschule der Künste, der Kunsthochschule für Medien Köln, der Freien Universität Berlin und Castro Projects Rom. Nach seinem Engagement als Dramaturg am Schauspielhaus Zürich war er bis zum Sommer 2024 als Kurator an der Gessnerallee Zürich tätig. Er war 2025 bis Januar 2026 Dramaturg für das Impulse Festival.
Alina Buchberger (sie/-) ist seit Januar 2026 Dramaturg*in beim Impulse Festival. Sie studierte Germanistik und Romanistik in Gießen, Dijon und Paris-Sorbonne sowie Theaterwissenschaften in Paris-Nanterre und arbeitete kurz im Verlagswesen. Ab 2016 war Alina auf Kampnagel in Hamburg engagiert, wo sie lokales und internationales Programm in Performance, Tanz, Literatur und Diskurs kuratierte und als Koordinator*in für künstlerische Barrierefreiheit arbeitete. Sie war Gleichstellungsbeauftragte und leitete auf Kampnagel Netzwerkprojekte wie „Europe Beyond Access“, das „Programm für Inklusive Kunstpraxis“ oder „Kein Schlussstrich“. Gemeinsam mit Pajam Masoumi entwickelte Alina die Formate „Das Kritikable Queertett“ und „Die Performative Buchmesse“. Alina kuratierte zahlreiche Festivals zu Themen wie Gendermedizin, digitalem Feminismus oder queeren, behinderten Positionen im Tanz. Zentrale Themen ihrer Arbeit sind queerfeministische, anti-ableistische und antirassistische Strategien in den darstellenden Künsten, aktivistischer Wissenstransfer und Vernetzung im Theater, sowie institutioneller Wandel. Zuletzt beschäftigte Alina sich mit der Aufarbeitung von Zwangsarbeit und Widerstand in der ehemaligen Kampnagelfabrik. Sie war außerdem in Jurys, als Mentor*in und in Praxis-Seminaren verschiedener Hochschulen tätig.
Impulse Festival 2025–27
Seit mehr als 30 Jahren sind die Impulse des NRW KULTURsekretariats eines der wichtigsten Festivals für die Freie Theaterszene im deutschsprachigen Raum. Die Impulse haben sich oft neu erfunden und spiegeln damit auch die Entwicklungen der freien performativen Künste wider. Konstant bleibt: Das Festival präsentiert bemerkenswerte Produktionen eines Jahres aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) und verleiht dadurch den herausragenden Arbeiten der Freien Szene Sichtbarkeit. Es lädt ein breites Publikum zur Begegnung mit innovativen und transdisziplinären Arbeitsweisen und Ästhetiken in Performance, Theater und Tanz ein und bildet somit Entwicklungen der Gegenwart ab.
Im September 2024 übernahm die Dramaturgin und Kuratorin Franziska Werner die Festivalleitung. Neu ist die Anpassung im Festivalnamen: Ab 2025 firmieren die Impulse als Impulse Festival für Performance, Theater & Tanz und tragen so der engen Verbindung und den oft unscharfen Grenzen zwischen den künstlerischen Genres in Arbeiten der Freien Szene Rechnung.
Mit der ersten Festivalausgabe 2025 unter neuer künstlerischer Leitung hat das Impulse Festival für Performance, Theater & Tanz auch eine Umstrukturierung in der Programmarchitektur erfahren: Zwischen 18. Juni und 6. Juli 2025 war in jeder der drei Impulse-Städte Mülheim an der Ruhr, Köln und Düsseldorf im wöchentlichen Wechsel ein dichtes Programm aus den durch eine Jury ausgewählten Produktionen des Showcase und dem Programmschwerpunkt Post-West zu sehen. Post-West fokussiert auf den Austausch zwischen Ost und West und schafft Begegnungsräume zwischen den Freien Szenen und Künstler*innen der Gastgeber-Region NRW und Ostdeutschland bzw. -europa. Der dritte Programmbereich Impulse meets… beinhaltet diskursive Formate, Workshops und Partys in Zusammenarbeit mit lokalen Partner*innen und Freund*innen des Festivals.
Diese Programmarchitektur wird in den kommenden Festival-Editionen fortgeführt. 2026 kommt Bochum als weitere Impulse-Stadt und das PRT Bochum als Partnerinstitution hinzu.
Geschichte des Festivals
Das Impulse Theater Festival, gegründet 1990, präsentiert herausragende Produktionen der Freien Darstellenden Künste, die im deutschsprachigen Raum entstanden sind. Gründungsidee des Festivals war, Solidarität unter freien Gruppen zu fördern und Chancen im Bereich des Freien Theaters zu ermöglichen. Hauptverantwortlich veranstaltet durch das NRW KULTURsekretariat, hat es sich zur wichtigsten bundesweiten Plattform für Produktionen der Freien Szene im deutschsprachigen Raum entwickelt.
Bis einschließlich 2011 wählten unabhängige Jurys – manchmal gemeinsam mit der künstlerischen Leitung – die teilnehmenden Produktionen des Festivals aus. Zudem begutachteten eigens zusammengestellte Preis-Jurys die gezeigten Arbeiten während des Festivals. Bis 2005 wurde das Festival Impulse unter der Leitung von Dietmar N. Schmidt in acht Städten in Nordrhein-Westfalen gezeigt. Von 2007 bis 2011 zeichneten Tom Stromberg und Matthias von Hartz als Künstlerische Leiter für zwei (biennal stattfindende) Ausgaben verantwortlich.
Mit der Bestellung von Florian Malzacher zum Künstlerischen Leiter (2013–2017) wurde der Wettbewerbsgedanke durch ein kuratorisches Konzept ersetzt. Anstelle einer Jury unterstützten ein Open Call und ein künstlerischer Beirat die Programmierung. Das Programm wurde über den gesamten Festivalzeitraum in vier (2013 mit Bochum) bzw. drei (ab 2015) Städten parallel präsentiert.
Ab 2015 fand das Festival als Impulse Theater Festival wieder jährlich statt und hat ein unabhängiges Kuratorium. Die Städte Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr sind Mitveranstalter. Das Forum Freies Theater (FFT), Ringlokschuppen Ruhr und die studiobühneköln sind feste Partnerhäuser. 2018 übernahm Haiko Pfost die künstlerische Leitung des Festivals. Er stellte das Programm auf drei Programmsäulen: SHOWCASE, AKADEMIE und STADTPROJEKT. Diese rotierten jährlich zwischen den Austragungsorten Köln, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr.
Seit September 2024 ist die Dramaturgin und Kuratorin Franziska Werner die künstlerische Leiterin der Impulse. Die Showcase-Produktionen werden nun nicht mehr jährlich alternierend in nur einer Stadt präsentiert. Ab der Festival-Edition 2025 ist in jeder der Impulse-Städte (2025: Mülheim an der Ruhr, Köln und Düsseldorf) im wöchentlichen Wechsel für jeweils ein langes Wochenende ein Programm aus den von einer Jury ausgewählten Showcase-Produktionen zu sehen. Neben den Showcase-Arbeiten legt das neue künstlerische Team den Schwerpunkt auf den Austausch zwischen Ost und West und schafft mit der Programmlinie Post-West Begegnungsräume zwischen den Freien Szenen und Künstler*innen der Gastgeber-Region NRW sowie Ostdeutschland und -europa. Der neue Programmbereich Impulse meets… verbindet Austauschformate und Diskurs, Workshops und Partys.
Neu ist auch die Anpassung im Festivalnamen: Ab 2025 firmieren die Impulse als Impulse Festival für Performance, Theater & Tanz. Ab der Festival-Edition 2026 kommt Bochum als weitere Impulse-Stadt hinzu.
Partner & Förderer
Das Impulse Festival 2026 wird veranstaltet und gefördert vom NRW KULTURsekretariat, gemeinsam mit den Städten Düsseldorf, Bochum, Mülheim an der Ruhr und Köln, in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf, PRT Bochum, Ringlokschuppen Ruhr und der studiobühneköln.
Das Festival wird maßgeblich gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Veranstalter/Herausgeber:
NRW KULTURsekretariat
Vera Schöpfer, Direktorin
Christina Dath, Stellv. Geschäftsführerin
Imke Arends, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: info@impulsefestival.de
www.nrw-kultur.de
gemeinsam mit den Städten
Gefördert durch:
Partnerhäuser:
Projekt- und Gastspielförderung:
Die Kulturstiftung des Bundes fördert die internationalen Projekte der Programmlinie Post-West.
Die innerdeutschen Projekte der Programmlinie Post-West werden maßgeblich gefördert durch die Kunststiftung NRW.
Post-West – Interregionaler künstlerischer Austausch zwischen Ost und West wird im Rahmen der Netzwerkförderung gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit unterstützt das Gastspiel von Magda Szpecht „She stands in the Middle of the Battlefield".
Das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder, unterstützt die Gastspiele von „TOIL“ und von „STRIPPING BOLERO“.
Das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder, unterstützt die Gastspiele von „tIED tO tONES“ und von „Yoldaş - Frauen, die einander halten“.
Das Gastspiel von Veza Fernández, „Chantal, the body is a text longing for perspective", wird gefördert durch Österreichs BMWKMS - Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.
Projekt- und Veranstaltungpartner: