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She stands in the Middle of the Battlefield

Post-West

Magda Szpecht

She stands in the Middle of the Battlefield

Performance


„Die Regisseurin hat aus Lastivkas Text- und Sprachnachrichten eine Chronologie zusammengestellt, die uns an ihren Erfahrungen als Soldatin in der ukrainischen Armee teilhaben lässt. (…) Man sieht ihr beim Agieren zu und bekommt eine Ahnung, was für das Überleben als ukrainische Soldatin in der alltäglichen Praxis von Bedeutung ist.“

Katja Kollmann, TAZ, 25.02.2026


Eine beeindruckende Befragung von Krieg, Ethik, Verantwortung und Geschlecht an der Schnittstelle von Theater, Journalismus und investigativer Praxis.

Warum entscheidet sich eine ukrainische Künstlerin dazu, Soldatin zu werden? In „She Stands in the Middle of a Battlefield“ sucht die polnische Theaterregisseurin Magda Szpecht Worte und Bilder für das Gefühl, eine Freundin und Schwester in den Krieg ziehen zu sehen – und ihr dennoch Halt geben zu wollen. Das Stück erzählt von Freundschaft, Idealismus, Engagement und den Herausforderungen, denen Frauen im Militär begegnen. Von der bitteren Erkenntnis, als Frau in einem hyper-patriarchalen System gefangen zu sein, und der gleichzeitigen Unumstößlichkeit dieser Entscheidung. Auf Grundlage von Briefen, Sprachnachrichten, Chats, Videos und Recherchematerial entsteht ein vielschichtiges Porträt des Alltags einer ukrainischen Theatermacherin im Krieg. Im Zentrum der Solo-Performance steht die weibliche Perspektive: Ohne Heroisierung zeigt die Arbeit eine konkrete, oft schmerzhafte, persönliche Erfahrung zwischen Widerspruch, Überzeugung und Erschöpfung – und stellt Fragen danach, wer den Körper für welche Ziele beanspruchen darf, und wie in Extremsituationen eigene Werte verteidigt werden können. Mit „She Stands in the Middle of the Battlefield” setzt Magda Szpecht ihre seit 2022 andauernde künstlerische Auseinandersetzung mit dem Krieg gegen die Ukraine fort. Nach „Cyber Elf“ (2022), das sich mit digitalem Aktivismus gegen russische Desinformation beschäftigte, und „Spy Girls“ (2024), das Dating Apps nutzte, um Information von russischen Soldaten zu gewinnen, bewegt sich auch dieses Projekt an der Schnittstelle von Theater, Journalismus und investigativer Praxis.


Im Anschluss am 03.06. ab 19:30:
Eröffnung Impulse Festival 2026 im FFT mit Musik, Drinks & Fingerfood

Termine

3. Juni, 18:00 Warteliste
4. Juni, 20:30 Warteliste

Tickets

Regulärer Preis: 18 €
Ermäßigter Preis: 12 €
Unterstützer*innenpreis 25 €

Hier geht es zur Warteliste:
https://impulsefestival.de/warteliste

Spielort

FFT Düsseldorf

Dauer

80 Minuten

Gespräch

04.06. Nachgespräch (EN)
mit Maryna Shevtsova – Wissenschaftlerin, Autorin, Menschenrechtsaktivistin

Sprache

Englisch und Polnisch mit deutschen und englischen Übertiteln

Barrierefreiheit

Ort für Rollstuhlnutzer*innen zugänglich: Details je Spielort WC für Rollstuhlnutzende zugänglich: Details je Spielort Ort zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung: Details je Spielort Untertitel/Übertitel: Details je Veranstaltung Assistenzhunde willkommen: nach Absprache Assistenz vor Ort/Abholservice: nach Absprache Hinweis zum Inhalt: Details je Veranstaltung Early Boarding: Details je Veranstaltung Alternative Sitzmöglichkeiten: Details je Veranstaltung Induktive Höranlage (T-Spule): Details je Spielort