Ohne Räume keine Szene?
studiobühneköln
Ohne Räume keine Szene?
Gespräch
Zur kulturpolitischen Verantwortung für die freien darstellenden Künste
In Zeiten knapper öffentlicher Haushalte werden Räume und Ressourcen für die freien darstellenden Künste zunehmend weniger. Die Raumfrage ist dabei längst mehr als ein logistisches Problem: Sie beeinflusst unmittelbar künstlerische Entscheidungen, Produktionsbedingungen und Themenwahl.
Welche Möglichkeiten haben Akteur*innen der freien Szene derzeit, Aufführungs- und Arbeitsräume zu nutzen? Können Projekte im öffentlichen Raum helfen, fehlende Infrastruktur auszugleichen und zugleich Partizipation und Teilhabe zu stärken? Oder steht die permanente Erschließung neuer Orte einem nachhaltigen Umgang mit begrenzten Ressourcen entgegen? Während von Künstler*innen immer mehr Flexibilität erwartet wird, bleibt oft ungeklärt, wie Kulturpolitik ihrer Verantwortung gerecht werden kann, verlässliche und langfristige Orte für die freien darstellenden Künste zu sichern. Denn Kulturpolitik ist immer auch Raumpolitik – und damit Stadtentwicklungspolitik. Sie wirft die grundlegende Frage auf, in welcher Stadt wir leben wollen: als Künstler*innen ebenso wie als Bürger*innen, für die der Zugang zu künstlerischen Angeboten gewährleistet sein soll.
Ein Gespräch mit Hilke Berger (Stadtforscherin, Hamburg), Flori Gugger (Dramaturg, Wien), Sabine Kroner (Berlin Mondiale) und Stawrula Panagiotaki (studiobühneköln)
Termine
Tickets
Eintritt frei
Spielort
FWT: Köln
Dauer
120 Minuten
Sprache
Deutsch